Vom Fischerdorf zum Ostseebad

Warnemünde, als Stadtteil von Rostock, liegt an der Mündung der Warnow, also direkt an der Ostsee.

Erstmals wurde der Ort im Jahre 1195 in dänischen Urkunden erwähnt. Er entstand im Zuge der deutschen Ausweitung nach Osten, Die Siedler waren Friesen, die von Fischfang und Seefahrt lebten. Zur gleichen Zeit wurde Rostock gegründet, das sich rasch zu einer bedeutenden Stadt entwickelte. Deren Bürger kauften 1323 vom mecklenburgischen Fürsten Heinrich Borwin Warnemünde, das bis 1919 von einem Rostocker Vogt verwaltet wurde.


Jahrhundertelang bestand der Ort nur aus zwei Häuserreihen und hatte keine eigenen Rechte. Im Jahre 1567 bis 1867 waren eigener Handel, Schifffahrt und Handwerk verboten.

Im 19. Jahrhundert begann die Entwicklung zum Seebad und Fährhafen mit einer Linie nach Nykjöbing. 1873 fuhren die ersten Eisenbahnfähren nach Gedser.


Warnemünde und Umgebung

Warnemünde gehört zu den eindrucksvollsten Badeorten im Nordosten der Bundesrepublik. Das Ostseebad ist ein beliebter Kur- und Ferienort. Der herrlich breite Sandstrand von Warnemünde beitet nicht nur im Sommer Erholung pur, sondern lädt gerade in den kühlen Jahreszeiten mit seiner unverwechselbar gesunden Seeluft zu langen Spaziergängen entlang der Küste ein. Der idyllische "Alte Strom", mit seinen Segeljachten friedlich neben Fischkuttern liegend, seinen maritimen Kneipen und Kaffeehäusern vermittelt die Atmosphäre eines romantischen Seebades.